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Hochschulgruppe München YoungNet People

Veranstaltungsarchiv

Munich Airport

Besichtigung Terminal 2 und der Gepäckförderanlage

Morgens früh um 8:30 Uhr trafen sich die 19 Teilnehmer am Hauptbahnhof in München, um dann gemeinsam mit der S-Bahn in Richtung Flughafen zu fahren. Dort mussten wir zuerst zum Besucherpark, weil dort unsere Führung losgehen sollte. Doch dann verzögerte sich erstmal alles, weil unser "Guide" noch nicht verfügbar war. Die so gewonnene Zeit ließ sich jedoch sinnvoll mit der Besichtigung der historischen Flugzeuge oder - alternativ - dem Besuch des Kinderspielplatzes nutzen.

Doch dann ging es endlich los und wir fuhren im Reisebus kreuz und quer durch das ganze Flughafenareal, während unsere Führung fachkundig referierte. Irgendwann wurden wir dann in den Sicherheitsbereich geschleust und konnten unsere Fahrt über Rollfelder und zwischen den Terminals fortsetzen. Nach etwas mehr als einer Stunde war Schluss und wir wurden im München Airport Center wieder abgesetzt.

Nun war noch Zeit, sich schnell etwas Essbares zu organisieren, denn um 11:30 Uhr sollte die neue Gepäckförderanlage von Siemens unter die Lupe genommen werden. Praktischerweise fand sich keine zehn Meter vom ausgemachten Treffpunkt auch ein BurgerKing-Restaurant, in dem sich die Mehrzahl der Teilnehmer kulinarisch verköstigte.

Leider standen die Pünktlichkeit der Siemens-Mitarbeiter und des Flughafen-Sicherheitsdienstes in einem ungünstigen Missverhältnis, weil nämlich erstere fünf Minuten zu spät erschienen während sich letztere pünktlich in die Mittagspause verabschiedeten. Folglich kamen wir nicht an unsere Sicherheitsausweise und waren gezwungen, eine weitere Pause einzulegen. Also wieder BurgerKing.

Beim zweiten Versuch klappte es dann tatsächlich: Wir bekamen erstaunlich unbürokratisch die Sicherheitsausweise ausgehändigt und stiegen in die Katakomben unter dem neu gebauten Terminal 2 ein um in zwei Gruppen durch die Gepäckförderanlage der Superlative geführt zu werden: Auf rund 50.000 Kilometern sorgen 19.000 Elektromotoren für den Antrieb auf dem 40 Kilometer langen Transportnetz. Bis zu 15.000 Koffer werden hier pro Stunde durch 27.000 Lichtschranken über 500 Abzweigungen zum richtigen Flugzeug oder Gepäckausgabeplatz gesteuert.

Zu guter Letzt kämpften sich noch einige Tapfere trotz Wind und Regen auf den Besucherhügel und beobachteten von dort das Treiben auf dem Flughafen, während der Rest mit der S-Bahn wieder gen Innenstadt fuhr.

(tpk)



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