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Hochschulgruppe München YoungNet People

Veranstaltungsarchiv

Exkursion zu BrainLAB

Unlocking possibilities – dieser Slogan lässt bereits keinen Zweifel an der innovativen und zukunftsgerichteten Unternehmenskultur der Medizintechnik-Firma BrainLAB, zu der die VDE Hochschulgruppe am 25. Januar 2005 eine interessante Exkursion auf die Beine stellte.

Die vom heutigen Vorstandsvorsitzenden Stefan Vilsmeier im Jahre 1989 bereits im ersten Semester seines Informatik-Studiums an der TU München gegründete Firma entwickelt computergestützte Medizintechnik für hochpräzise Radiotherapie und -chirurgie, um chirurgische Eingriffe zu minimieren und um durch neue, schonender Behandlungsformen eine schnellere Genesung zu ermöglichen.

Am Beginn der Exkursion als alle Teilnehmer versammelt waren wurden wir um ca. 10:00 Uhr aus dem repräsentativen Eingangsbereich der Firma in ein kleines aber modernes Auditorium geführt, wo uns der „Inhouse Visit Manager“ begrüßte, der uns auch in den folgenden Stunden durch das Programm der Exkursion führte.

Als erstes stellte er uns die noch relativ kurze Unternehmensgeschichte dar, mit den technischen sowie unternehmerischen Entwicklungen die bei BrainLAB vom Zeitpunkt der Gründung bis heute erfolgten und dem Gründer Stefan Vilsmeier im Jahre 2002 bzw. 2003 die Titel „World Entrepreneur of the Year“ und „Global Leader for Tomorrow“ bescherten.

Nach diesem halbstündigen theoretischen Überblick über die Firma starteten wir einen Rundgang durch den Präsentationsbereich, wo einige der Produkte zu Vorführungszwecken aufgebaut waren. Von Computern mit der von BrainLAB entwickelten Software zur dreidimensionalen Darstellung des Körperinneren, z.B. von Tumoren, über Geräte zur effektiven und gezielten Strahlenbehandlung bis hin zu so genannten Körper-Navigationssystemen. Diese Navigationssysteme kombinieren die Live-Bilder einer Endoskopie-Kamera mit den 3D-Aufnahmen der Computertomographie, und ermöglichen mit den entsprechenden Instrumenten sehr exakte Operationen in sensiblen Köperbereichen wie dem Gehirn, was uns anhand eines Modell-Kopfes vorgeführt wurde. Die Führung führte die Exkursionsteilnehmer weiter in einen vollständigen Operationssaal, der nach dem Konzept des „Integrated Operating Room“ komplett von BrainLAB entwickelt wurde. Hierbei sind alle Geräte zur Operation und Diagnose sowie Großleinwände etc. in einem Gesamtkonzept kombiniert, was für Kliniken einen enormen Vorteil darstellt.

Im Anschluss an die Live-Präsentation der Produkte versammelten wir uns um ca. 12:00 Uhr wieder im Auditorium, wo wir mit Mitarbeitern der Personalabteilung sowie mit einem Entwicklungsingenieur über Beschäftigungsmöglichkeiten und Berufsbilder bei BrainLAB diskutierten und gezielt Fragen stellen konnten.

Nach etwa einer dreiviertel Stunde war unser Wissensdurst diesbezüglich gestillt, sodass wir zu dem letzten Punkt auf dem Programm kamen, ein Rundgang durch sämtliche Abteilungen des Standortes, von der Produktionswerkstatt bis hin zu den Büros der Entwickler und Kaufleute. Dabei fiel immer wieder die Internationalität der Firma auf, da man oft auf den Gängen Leute in den verschiedensten Sprachen sprechen hörte. In ein paar Büros machten wir kurze Zwischenstopps für Gespräche mit den dort arbeitenden Software-Entwicklern und Ingenieuren über ihre aktuellen Projekte.

Um ca. 14:00 Uhr war auch dieser Rundgang, der uns einen guten Einblick in den „Backstage-Bereich“ der Firma BrainLAB vermittelte, zu Ende.

Nach einem abschließenden Gruppenfoto wieder zurück im Eingangsbereich wurde die interessante Exkursion für offiziell als beendet erklärt, worauf die Teilnehmer den Heimweg Richtung München antraten.

(Robert Dietrich)






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