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Hochschulgruppe München YoungNet People

Veranstaltungsarchiv

Exkursion nach Freiburg

Jungmitglieder-Ausschuss, Europapark und YoungNet-Convention

Als am 8. Oktober die 41. Sitzung des Jungmitgliederausschusses sowie direkt im Anschluss die YoungNet-Convention und der Mikrosystemtechnik-Kongress 2005 in Freiburg im Breisgau stattfanden, organisierte die VDE Hochschulgruppe München zu diesem Anlass eine mehrtägige Exkursion.
Neben der Hochschulgruppe selbst konnten sich auch interessierte Studenten anschließen, um am Rahmenprogramm der JMA-Sitzung, der Convention und falls gewünscht auch am Kongress teilzunehmen.

Nicht alle Teilnehmer wohnten der JMA-Sitzung bei, sodass die Anfahrt in mehreren Gruppen zeitversetzt erfolgte, zum Get-together abends waren jedoch alle versammelt. Für dieses Zusammentreffen wurde in einem Freiburger Lokal extra für die nun insgesamt über sechzig VDE’ler der komplette Keller reserviert, wo es natürlich Essen und Getränke für jeden gab und sich die Gelegenheit bot, VDE-Aktive von Hochschulgruppen aus ganz Deutschland kennen zu lernen oder bereits bestehende Kontakte aufzufrischen. Der Höhepunkt des mehrtägigen Ausflugs war unbestritten der Besuch des Europa-Parks im ca. 35 Kilometer entfernt liegenden Rust, wohin wir uns am Tag nach der JMA-Sitzung mit mehreren Autos und Bussen aufmachten.
Den Auftakt machte eine exklusive Veranstaltung im Konferenz-Saal eines angrenzenden 4-Sterne-Hotels, dem Colosseo. Vom zuständigen Sicherheitsingenieur des Parks bekamen wir einen Überblick über die historische Entwicklung des Parks, die Attraktionen und die verschiedenen Sicherheitsanforderungen und -vorkehrungen, die ein unbeschwertes Achterbahnvergnügen überhaupt erst ermöglichen.
Dann wurde uns eine der neuesten Attraktionen des Europa-Parks, eine neuartige Wasserbahn namens SuperSplash, vorgestellt und uns an diesem Beispiel die Schritte bei der Entwicklung eines neuen Fahrgeschäftes erläutert, auch mit allen Schwierigkeiten, die so etwas mit sich bringt.
Im Anschluss an diese Vorträge hatten nun interessierte Exkursionsteilnehmer die Möglichkeit, in mehreren Gruppen einen Blick hinter die Kulissen eines Fahrgeschäftes zu werfen und zu erleben, welche Anforderungen an die Elektrik und Elektronik dort herrschen, um einen reibungslosen Betrieb zu ermöglichen. Angesichts des strahlenden Sonnenscheins und der sommerlichen Temperaturen zogen es viele der Anwesenden jedoch vor, ohne technische Führung sofort den Park auf eigene Faust zu erkunden.
Zur Mittagszeit versammelten wir uns alle im Restaurant des Hotels Colosseo, wo uns auch sogleich in römischem Ambiente ein hervorragendes Menü serviert wurde. Am Nachmittag hatten wir dann wieder die Gelegenheit, unsere körperliche Verfassung bei den zahlreichen Fahrgeschäften auf die Probe zu stellen.
Da manchen von uns das sommerliche Wetter scheinbar zu warm war, wurde ausgiebig die Möglichkeit genutzt, sich bei den drei Wasserbahnen und mit Wasserbomben abzukühlen, teilweise auch recht unfreiwillig.
Wer den Wagemut aufbrachte, die höchste und größte Achterbahn Europas, den „SilverStar“, zu testen, der konnte danach einfach nicht mehr genug davon kriegen. Dies stellte für die Achterbahn-Fans unter uns sicher das Highlight im Europa-Park dar. Nach einigen Stunden Fahrgeschäft-Vergnügen kamen wir noch in den Genuss einer allerletzten Fahrt mit dem „SilverStar“ bei Sonnenuntergang, bereits nach der eigentlichen Öffnungszeit des Parks.
Nach einem anschließenden letzten Rundgang durch die bunt beleuchteten und inzwischen menschenleeren Straßen Frankreichs, Griechenlands und Co. machten wir uns schließlich auf die Rückfahrt nach Freiburg, wo wir den Tag beim Italiener ausklingen ließen.
Bei diesem mehrtägigen Ausflug kam trotz des vollen Programms aber auch die Stadtbesichtigung von Freiburg nicht zu kurz.
Je nachdem, wann die Exkursions-Teilnehmer Zeit dazu fanden, wurde in kleineren Gruppen die Altstadt unsicher gemacht. In der großen, teilweise sehr liebevoll gestalteten und gepflegten Fußgängerzone erlebten wir durch die engen Gassen, dem buntem Kopfsteinpflaster und die ein oder andere Palme am Straßenrand das südliche Flair der Stadt in der angeblich wärmsten Region Deutschlands. Das grandiose Wetter, welches glücklicherweise an diesem Wochenende herrschte, tat natürlich sein übriges. Bei der Stadtbesichtigung ließen wir es uns selbstverständlich auch nicht nehmen, das Freiburger Münster zu besichtigen und auch dessen 116 Meter hohen Turm zu besteigen, um die tolle Aussicht über die Stadt zu genießen.

Am Montag stand dann die YoungNet-Convention auf dem Programm – die Veranstaltung für Studierende am Eröffnungstag des Mikrosystemtechnik-Kongresses. Neben speziell für Studenten ausgelegten Fachvorträgen fanden auch Seminare und Workshop zur Persönlichkeitsentwicklung oder Karriereplanung statt, wie zum Beispiel das Seminar „Wie finde ich meinen Traumjob?“ oder ein „Interkultureller Business-Knigge“.
Nach einem kleinen Imbiss ging es dann nachmittags mit der Podiumsdiskussion T4 zum Thema „Elektronische Gesundheitskarte – Identity or Privacy“ weiter. Hier informierten vier Vertreter von Technik, Krankenhaus, Krankenkasse und Datenschutz über den aktuellen Stand der Dinge und diskutierten die Vorteile und Risiken dieser technischen Innovation. Im Anschluss fand noch das YoungNet-Forum statt, in dem über die Teams und Strukturen des VDE YoungNets informiert wurde.
Ohne große Pause stand schon das nächste Highlight auf dem Programm: Die große Eröffnungsveranstaltung des Kongresses oder vielmehr das große Buffet! Bis weit in die Nacht wurde gegessen, getrunken und fleißig Kontakte geknüpft. Und nachdem das Konzerthaus – der Veranstaltungsort – schließen musste, wurde die Feier einfach in eine nahgelegene Kneipe verlegt. Als der Wirt auch dort schließen wollte, ging auch dieser Tag endlich dem Ende zu.
An den nächsten beiden Tage durften man mit der Studentenkarte den Mikrosystemtechnik-Kongress besuchen und sich den ein oder anderen interessanten Fachvortrag anhören.

Das Fazit dieser mehrtägigen Exkursion war von allen Teilnehmern durchwegs sehr positiv, wozu der Europapark sicher einen nicht unwesentlichen Beitrag leistete.

(Robert Dietrich, Tom P. Kohler)



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