Veranstaltungsarchiv
YoungNetSchool 2005
Auch in München fand Anfang Oktober wieder eine VDE YoungNet School statt. Auf der dreitägigen Seminarveranstaltung konnten werdende Ingenieure der Elektrotechnik ihre Kompetenzen im nicht-technischen Bereich auffrischen und erweitern.
Bevor es an die Arbeit ging, hatten die zwanzig Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet die Möglichkeit sich schon am Vorabend beim Opening auf der Wiesn (für Nicht-Bayern: dem Oktoberfest) kennen zu lernen. Sicherlich waren alle Teilnehmer dankbar, dass es am nächsten Tag erst um elf Uhr gemütlich mit einem zünftigen, bayerischen Weißwurstfrühstück gemeinsam mit den Referenten los ging.
Nach dieser Stärkung führte Rainer Klos in das Thema Projektmanagement ein und untermalte die Theorie mit eigenen Erfahrungen aus seiner Arbeit als Projektmanager bei Siemens. Zum Abschluss des Tages bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit eine Auswahl an Prüfungsfragen für die Zertifizierung von Projektmanagern zu bearbeiten.
Der zweite Seminartag stand unter dem Motto Bewerbung, Vorstellungsgespräch und Assessment-Center. Mit Hilfe vieler Beispiele und Anekdoten erläuterte Rainer Schmidt, ehemaliger Personalmanager bei ABB, die Tücken im Bewerbungsprozess. Er gab viele praktische Tipps, um Fehler zu vermeiden und brachte Licht in das Geheimnis eines Assessment-Centers. Dieses konnten die Teilnehmer selbst entwickeln und am eigenen Leib ausprobieren, während die restliche Kursgruppe in die Rolle der Beobachter schlüpfte.
Am Abend lud die Firma Rohde&Schwarz in die Villa Flora zum Kaminabend ein. Dort stellten Mitarbeiter aus der Personalabteilung sowie Jungingenieure die Firma vor, erläuterten einen möglichen Berufseinstieg und die Möglichkeiten zur Weiterentwicklung im Unternehmen. Beim anschließenden Abendessen standen die Gastgeber für Fragen zur Verfügung und ließen den Abend in einer gemütlichen Atmosphäre zum vollen Erfolg werden.
Am letzten Tag der YoungNet School 2005 erhielten die Seminarteilnehmer von Heinz Joachim Fischer einen Einblick hinter die Kulissen der Unternehmensführung. Vor allem die Negativbeispiele von führenden Unternehmen erzeugten das ein oder andere Lächeln in den Gesichtern. Beim anschließenden Unternehmensplanspiel konnten man sich nun selbst als Führungskräfte beweisen. Dabei mussten die Teilnehmer in Teams einen Kopiergerätehersteller sicher und erfolgreich über mehrere Geschäftsjahre managen.
