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Hochschulgruppe München YoungNet People

Veranstaltungsarchiv

Exkursion zum Max-Planck Institut für Plasmaphysik

Besichtigung der Fusionsanlage ASDEX Upgrade

Datum und Ort

Mittwoch, 10. Dezember 2008 um 14:00 Uhr,
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Boltzmannstraße 2, 85748 Garching

Programm

Wir werden in kleinen Gruppen von Wissenschaftlern durch das Fusions-experiment geführt. Dabei stehen folgende Punkte auf dem Programm:

Über das Max-Planck Institut für Plasmaphysik

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München und sein Teilinstitut in Greifswald widmen sich der Erforschung der physikalischen Grundlagen für ein Fusionskraftwerk.
Mit rund 1100 Mitarbeitern, davon etwa 700 in Garching und 400 in Greifswald, ist das IPP eines der größten Zentren für Fusionsforschung in Europa. Die zurzeit neun wissenschaftlichen Bereiche des Instituts untersuchen den Einschluss von Wasserstoff-Plasmen hoher Temperatur in Magnetfeldern, entwickeln Anlagen zur Plasmaheizung sowie Messverfahren zur Analyse der Plasmaeigenschaften, beschäftigen sich mit Plasmatheorie, Magnetfeldtechnik, Materialforschung, Plasma-Wand-Wechselwirkung und Datenerfassung und -verarbeitung sowie mit Systemstudien zur Fusion. Zum Institut gehören zudem vier Nachwuchsgruppen sowie die Arbeitsgruppen „Plasmadiagnostik“ an der Humboldt-Universität zu Berlin, "Elektronenspektroskopie" in Berlin und „Oberflächenprozesse“ an der Universität Bayreuth. Zusammen mit der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald ist das Teilinstitut Greifswald Träger der „International Max Planck Research School for Bounded Plasmas“, einem Ausbildungsprogramm für Doktoranden in dem Gebiet der Plasmaphysik.

Zu den wichtigsten Fusionsexperimenten in der Geschichte des IPP zählen unter anderem die Stellarator-Anlagen Wendelstein 2a (1968 bis 1974), Wendelstein 7-A (1976 bis 1985), und Wendelstein 7-AS (1988 bis 2002) sowie die Tokamak-Anlagen Pulsator (1973 bis 1979) und ASDEX (1980 bis 1990). Heute wird in Garching der Tokamak ASDEX Upgrade (seit 1991) betrieben, die größte deutsche Fusionsanlage; im Teilinstitut Greifswald wird der Stellarator Wendelstein 7-X aufgebaut. Das IPP beteiligt sich darüber hinaus wesentlich am wissenschaftlichen Betrieb des europäischen Gemeinschaftsexperiments Joint European Torus (JET) (seit 1983) im britischen Culham, der gegenwärtig größten Fusionsanlage weltweit. Zu den Planungen für den internationalen Testreaktor ITER (lateinisch für „der Weg“), dessen Bau voraussichtlich 2009 beginnen soll, hat das IPP wesentliche Grundlagen beigetragen. Auch den Betrieb der Anlage wird das Institut wissenschaftlich begleiten. Quelle: Wikipedia

Weitere Informationen auf www.ipp.mpg.de



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