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Hochschulgruppe München YoungNet People

Veranstaltungsarchiv

Exkursion zum DLR und zu Ident-Technology

Am 20.01.2009 fand wieder eine von der VDE Hochschulgruppe München organisierte Exkursion nach Oberpfaffenhofen statt. Auf dem Programm standen das wohl eher bekannte Deutsche Institut für Luft und Raumfahrt und im Anschluss die kleine Firma Ident Technology, die sich auf die Entwicklung von Nahfeldsensorik spezialisiert hat.

Nach einer kurzen allgemeinen Einführung zum DLR drehte sich alles um Satelliten. Am Vormittag gab Prof. Lutz einen Überblick über die Entwicklung der Satelliten. Angefangen bei allgemeinen Informationen über die verschiedenen Satellitenorbits und deren Nutzen erfuhren wir viel über die möglichen Dienste, die sich über einen Satelliten realisieren lassen und welche Probleme dabei auftreten. Am Nachmittag knüpfte der Vortrag über das geplante Satellitennavigationsprogramm Galileo an. Hier wurden sowohl die Funktionsweise und Verwaltung, sowie die öffentlichen und kommerziell Dienste von Galileo vorgestellt.

Zum Abschluss ging es vorbei am Neubau des Galileo-Kontrollzentrums in das deutsche Raumfahrt-Kontrollzentrum. Dort bekamen wir einen Einblick in die Kotrollräume des ISS Columbus-Moduls und zwei weiter Kontrollräume, in denen die Satelliten nach dem Start bis zum endgültigen Normalbetrieb überwacht werden.

Um 15:30 Uhr ging es dann zu Fuß weiter zur nahe gelegenen Ident Technology AG. Diese Firma entwickelt die verschiedensten Anwendungsmöglichkeiten für Nahfelder, die über den Menschen übertragen werden.

Zu Anfang wurden uns die physikalischen Hintergründe des Systems erklärt, wobei das ganze zu diesem Zeitpunkt noch wie eine Zukunftsvision klang. Bei der anschließenden Führung durch den Showroom konnten wir uns jedoch an diversen Demonstratoren selbst davon überzeugen, welche Anwendungsmöglichkeiten diese Technologie heute schon bietet. Als Beispiel die Funkmaus, die sich einschaltet, wenn man sich mit der Hand nähert oder einen Einklemmschutz für Cabriodächer, der es ermöglicht, das Dach auch automatisch zu schließen.

Zum Ausklang bestand noch die Möglichkeit sich bei einer Brotzeit mit den Entwicklern über die Technik und deren Arbeit zu unterhalten.

Insgesamt war dieser doch sehr lange Exkursionstag trotz des schlechten Wetters ein Erfolg, bei dem wir sowohl einen Einblick in die Ferne der Erdorbits aber auch in die Erkennung von Felder auf kleinsten Entfernungen bekommen haben.

Markus Breunig



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